Emotionale Substitution: Emotionen, die aus einem Gesicht ablesbar sind, liegen in den seltensten Fällen in Reinform vor, sondern setzen sich meistens durch alle Möglichkeiten des Gesichtsausdrucks zusammen, wobei für den Betrachter nur eine, nämlich die Hauptemotion sichtbar wird. Bei der Frage wie man Emotionen und deren „Nuancen“ kategorisieren könnte, entstand die Idee eine persönliche Emotion durch die Hauptemotion von anderen Personen aufzuschlüsseln. Dies bedeutet, dass mit jeder persönlichen Emotion eine Masse von Hauptemotionen anderer Personen sichtbar ist. Diese Art der Darstellung ermöglicht eine detaillierte Sichtweise auf eine gewählte Emotion, gibt jedoch gleichzeitig Aufschluss über die Hauptemotionen der Masse. Dieser Bezug von vielen, die das zu Untersuchende des einen darstellen, ermöglicht darüber hinaus eine sehr flexible Navigation und einen globalen Überblick über Umfang und Gehalt des Tools. Um weitere Komplexität zu verhindern gehe ich grundsätzlich von einer Emotion des betrachteten Bildes aus. Selbst wenn mehrere Personen abgebildet sein sollten, hat das Bild nur eine Emotion, die es kommuniziert nämlich die durchschnittliche. Diese Kürzung zugunsten des Verständnisses entstand aus der Masse, der von mir eruierten Bild-, Bildbetrachter-Relationen.